Versicherungen, Geld, Finanzen

3. September 2010

Allianz Renditechancen

Abgelegt unter: Altersvorsorge — Schlagwörter:, — undine @ 13:37

Kein anderer Versicherer bietet Kunden ein Produkt für die Riesterrente als einmaliges Garantiekonzept. Index Select gibt es seit Januar 2010. Im Blickpunkt der Kunden stehen seit der Finanzkrise Produkte, die Renditen und Sicherheit bieten. Die  private Altersvorsorge soll gewinn bringen und das eingesetzte Kapital muß sicher sein. Seit 2007 wurde bei der Allianz Leben Garantiekonzept Index-Select mit großem Erfolg eingesetzt. Bei einigen Vorsorgeversicherungen wird das Konzept schon verkauft, nun ist es auch bei der Riesterrente angekommen.

Der Kunde pofitiert dabei vom Aktienindex Dow Jons Euro Stoxx, dessen jährliche Rendite derzeit 4 % beträgt. Diese 4 % werden seinem Jahresgewinn zugerechnet, der nicht mehr verloren gehen kann. Bleiben die Börsenjahre konstant, können bei 12 Jahren Laufzeit also 48 % Gewinn als sicher gelten. Ein negatives Börsenjahr bringt keinen Jahresgewinn, aber der Kunde erleidet keine Verluste. Garantiert werden ihm zum Ende der Aufschubdauer und im Todesfall seine eingezahlten Beiträge. Der Kunde entscheidet zu Beginn des Indexjahres, ob er weiter am Aktienindex teilnimmt, oder lieber die sichere Verzinsung wählen möchte.

Die deutlichen Wachstumschancen zeigen für die Jahre von 1988 bis 2001 mit einer jährlichen Rendite von 7,56 %. In den jahren 1996 bis 2009 waren immerhin noch 5.81 % möglich. Der Kunde genießt sämtliche Vorteile der RiesterRente, bekommt auch die staatlichen Zulagen, sie ist Hartz IV sicher. Er bekommt eine garantierte Mindestrente und auf bis zu 30 % seines gesparten Kapitals kann der Kunde bei Rentenbeginn zugreifen.

6. August 2010

Private Pflegevorsorge

Abgelegt unter: Altersvorsorge — Schlagwörter:, , — undine @ 21:09

Wer ist für die Absicherung im Pflegefall in erster Linie verantwortlich? Der Staat – mit der gesetzlichen Pflegeversicherung, oder jeder selbst mit einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung.

Eigentlich sollte inzwischen jeder Bürger begriffen haben, dass es unbedingt nötig ist, sich privat um eine zu kümmern. die Tatsache, dass viele Bürger sich diese nicht leisten können, sorgt dafür, dass der Bürger sich mit dem Thema private Pflegevorsorge allein gelassen fühlt.

Nur 12 % der Bürger haben bisher privat für den Pflegefall vorgesorgt. Die Umfrage des Institutes für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2009 zeigt,

  1. wer weniger verdient (unter 2.000 Euro), immerhin 42, sagen Vorsorge ist Sache des Staates, nur 26 sehen die Notwendigkeit der privaten Vorsorge. Da sollte die Tatsache des sich “nicht leisten können” eine wichtige Rolle spielen.
  2. Bei Verdiensten bis 3.000 Euro sagen nur 34 der Befragten, ist Sache des Staates, 42 sehen, wie wichtig die private Vorsorge ist.
  3. Ab 3.000 und mehr Euro Verdienst sind 55 der Meinung, es muß über die Grundversorgung hinaus eine private Absicherng sein. 21 sehen das anders.

Jedoch fühlen sich nur 10 % der gesetzlichen Pflegeversicherten ausreichend abgesichert.

Altersvorsorge

Abgelegt unter: Altersvorsorge — Schlagwörter:, , , — undine @ 21:05

Jedem sollte inzwischen bewusst sein, dass es ohne eine private Altersvorsorge nicht mehr geht. Das wichtigste dabei ist, welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung und was kommt am Ende dabei raus. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Altersvorsorge.  Dabei ist entscheidend, wann man in Rente geht, denn eines ist klar, je eher man damit beginnt um so höher die spätere Rente.

Bei der RiesterRente werden während der berufstätigen Zeit Beiträge in eine private Altersvorsorge (wie z.B. private Rentenversicherung) eingezahlt und der Staat fördert dies durch pauschale Zulagen. Bei bestimmten Voraussetzungen erhalten diese Produkte vom Staat ein “Riesterzertifikat” – was aber nichts über die Qualität des Produktes aussagt, Da heißt es nur vergleichen! Die Kapitalerträge bleiben in der Zeit des Ansparens steuerfrei, die ausgezahlte Rente wird jedoch versteuert.

Wenn man sich für Aktien bzw. Fonds entscheidet ist zu  sagen, dass man mit dieser Form der vorsorge vorsichtig sein sollte, zumindest sollte man sich mit Aktien auskennen und auch nur einen Teil in Aktien investieren. Auf lange Sicht gesehen bringen Aktien mehr Rendite als Privatrenten oder Lebensversicherungen – doch dafür ist das Risiko auch höher.

Bei der RürupRente gibt es zwei Möglichkeiten – entweder man zahlt monatlich einen festen Beitrag oder einmalig am Jahresende, je nach den finanziellen Möglichkeiten. Die Auszahlung der Rente beginnt mit dem 65. Lebensjahr. Besonders attraktiv ist diese Form des Sparens für Unternehmer, da sie hohe Steuervorteile bietet.

Für welche Form des Sparens man sich auch entscheidet, wichtig ist rechtzeitig vorzusorgen, damit man den Ruhestand genießen kann.

4. August 2010

Allianz Renditechancen

Abgelegt unter: Altersvorsorge — Schlagwörter:, , , — undine @ 15:33

Kein anderer Versicherer bietet Kunden ein Produkt für die RiesterRente als einmaliges Garantiekonzept. Index Select gibt es seit Januar 2010.

Im Blickpunkt der Kunden stehen seit der Finanzkrise Produkte, die Rendieten und Sicherheit bieten. Die private Altersvorsorge soll Gewinn bringen und das eingesetzte Kapital muß sicher sein. Seit 2007 wurde bei der Allianz Leben Garantiekonzept Index-Select mit großem Erfolg eingesetzt. Bei einigen Vorsorgeversicherungen wird das Konzept schon verkauft, nun ist es auch bei der Riester Rente angekommen.

Der Kunde provitiert dabei vom Aktienindex Dow Jons Euro Stoxx, dessen jährliche Rendite derzeit 4 % beträgt. Diese 4 % werden seinem Jahresgewinn zugerechnet, der nicht mehr verloren gehen kann. Bleiben die Börsenjahre konstant, können bei 12 Jahren Laufzeit also 48 % Gewinn als sicher gelten. Ein negatives Börsenjahr bringt keinen Jahresgewinn, aber der Kunde erleidet keine Verluste. Garantiert werden ihm zum Ende der Aufschubdauer und im Todesfall seine eingezahlten Beiträge. Der Kunde entscheidet zu Beginn des Indexjahres, ob er weiter am Aktienindex teilnimmt, oder lieber die sichere Verzinsung wählen möchte.

Die deutlichen Wachstumschancen zeigen für die Jahre von 1988 bis 2001 mit einer jährlichen Rendite von 7,56 %. In den Jahren 1996 bis 2009 waren immerhin noch 5,81 % möglich. Der Kunde genießt sämtliche Vorteile der Riester-Rente, bekommt auch die staatlichen Zulagen, sie ist Hartz IV sicher. Er bekommt eine garantierte Mindestrente und auf bis zu 30 % seines gesparten Kapitals kann der Kunde bei Rentenbeginn zugreifen.

9. Juli 2009

Eine Hypothek im Alter

Abgelegt unter: Allgemeines,Altersvorsorge — Schlagwörter:, , , — admin @ 16:01

Die Tatsache, dass die eigene Immobilie als Altersvorsorge gut geeignet ist, ist eigentlich weit bekannt. Im Alter mietfrei zu wohnen ist eine wesentliche Entlastung der eigenen finanziellen Situation.
So bleibt mehr von der Rente für die übrigen Ausgaben.

Es gibt aber auch eine andere Weise, wie mit einer eigenen Immobilie die finanzielle Situation im Alter verbessert werden kann. Das Prinzip hierfür lautet: umgekehrte Hypothek als Baufinanzierung.
Das Modell funktioniert so, dass der Hauseigentümer ein Bankdarlehen aufnimmt, das in Form einer Rente monatlich an den Hauseigentümer ausbezahlt wird. Dabei wird die Auszahlung bis zum 110. Lebensjahr garantiert. Der Grundbesitz wird dabei mit einer Hypothek bzw. Grundschuld belastet. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Forderung der Bank dinglich durchgesetzt werden kann. Selbstverständlich ist dies keine klassische Baufinanzierung. Mit dem Begriff Baufinanzierung sind aber oft Finanzierungen gemeint, die durch Beleihung von Immobilien zustande kommen.

Bei einer umgekehrten Hypothek als Baufinanzierung muss der Eigentümer mindestens 60 Jahre alt sein. Des Weiteren darf die Immobilie keine valutierenden Vorlasten besitzen, d.h. alle bestehenden Hypotheken, die auf der Immobilie lasten, müssen zum Zeitpunkt der neuen Baufinanzierung zurückgeführt worden sein. Das Mindestalter von 60 Jahren darf nicht unterschritten werden, da die Banken oft intern bis 95 Jahre kalkulieren und damit die Gesamtlaufzeit einer Baufinanzierung intern festlegen. Das Risiko der Bank besteht hauptsächlich darin, dass der Verkäufer bzw. der Baufinanzierer länger als 95 Jahre lebt.
In der Gesamtheit aller Baufinanzierungen ist dieses Risiko kalkulierbar. Während der Verrentung der Hypothek muss der Hauseigentümer lediglich die Zinsen an die Bank zurückbezahlen. Die komplette Rückführung des ausgezahlten Betrages muss erst mit dem Tod des Kreditnehmers erfolgen. Die Banken spekulieren dabei auf den Verkauf der Immobilie durch die Erben. Die Verwertung aus eigener Kraft wollen die meisten Banken vermeiden. Selbstverständlich kann der Kreditnehmer sein Darlehen jederzeit vollständig zurückführen. Die Rückführung ist bei den meisten Banken auch ohne Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
Diese Art der Baufinanzierung ist auch unter dem Begriff Förder-Immobilienrente bekannt.

23. September 2008

Riesterrente – attraktiv und interessant

Abgelegt unter: Altersvorsorge — Schlagwörter:, — admin @ 16:27

Die Riesterrente ist in aller Munde. Aber es zögern immer noch einige, weil sie nicht 100prozentig von dieser Form der Rentenversicherung überzeugt sind und den gewissen Haken suchen. Aber den gibt es nicht. Es sei denn, man kann sich in der Vielfalt der möglichen Verträge nicht für den für sich richtigen entscheiden.

Die Riesterrente ist bei aller Skepsis, die noch bei einigen Leuten vorhanden ist, die attraktivste Form der privaten Altersvorsorge. Warum?, könnte man nun fragen.  Dieser Beitrag soll die Unentschlossenen und Zögernden von der Wichtigkeit überzeugen.

Seit 2002 gibt es die zusätzliche Form der Altersvorsorge. Sie soll helfen, die Rentenlücke im Alter zu schließen. Welche Rentenlücke? Sie entsteht, weil das letzte Nettogehalt und die Altersrente nicht gleich hoch sind. Um den fehlenden Betrag einigermaßen zu aufzufüllen, gibt es diese zusätzliche Form. Sie ist freiwillig. Damit aber viele mitmachen, gibt es staatliche Zulagen. Zusätzlich winken hohe Renditen bei garantierter Verzinsung.

Aber Riester-Vertrag ist nicht gleich Riester-Vertrag. Was heißt das? Je nach Vertrag und Gesellschaft kann sich die auszuzahlende Rente enorm unterscheiden, obwohl die gleichen Beiträge gezahlt wurden.

Es ist deshalb wichtig zu kontrollieren, ob das Vorsorgeangebot mit dem Prüfstempel “Zertifizierungsstelle für Altersvorsorgeprodukte” versehen ist. Nur dann ist dieser Vertrag riesterfähig und darum auch förderwürdig mit staatlichen Zulagen und Steuervorteilen.

Deshalb legen Sie großen Wert auf die richtige Beratung. Vertrauen Sie sich einem
unabhängigen
Versicherungsmakler an. Nur er ist in der Lage, aus der Vielfalt der Angebote, den für Sie passenden Vertrag  zu finden. Er hat auf Grund der Vielzahl an gebotenen Versicherern die Möglichkeit in Ihrem Interesse eine Versicherungsvergleich durchzuführen.

Nach Aussagen der Deutschen Rentenversicherung gibt es bereits rund 10 Mio zulagefähige Riesterverträge.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • garantierte lebenslange monatliche Rente
  • Hartz IV sicher
  • Pfändungssicher
  • Flexibler Rentenbeginn
  • Jährliche Rentensteigerung
  • Bis zu 30% Prozent Sonderauszahlung zu Rentenbeginn
  • Vererbbarkeit

Es gibt verschiedene Formen der Riesterverträge, aus denen Sie wählen können.

1. Rentenversicherung

Es ist eine herkömmliche private Rentenversicherung bei einem Versicherungsunternehmen, deren Vertrag die Bedingungen zur Zertifizierung erfüllt. Es gibt eine garantierte Verzinsung aller eingezahlten Beiträge, die derzeit bei 2,25 % p.a. liegt. Bei Vertragsabschluß kann also schon sicher gesagt werden, wie hoch die Rente einmal sein wird. Voraussetzung ist aber, dass der Vertrag regelmäßig bis zum Ablauf bespart wird. Wer aussetzt, bekommt, je nach Anbieter, eine geringere Rente oder der Vertrag läuft länger. Es besteht auch die Möglichkeit, zu Beginn der Rentenzahlung 30% der Geldeinlage auf einmal sich auszahlen zu lassen. Überschüsse aus diesem Vertrag werden zusätzlich gezahlt und sind in ihrer Höhe je nach Anbieter unterschiedlich. Negativ bei diesen Verträgen ist, dass die Abschlußkosten höher als bei den anderen möglichen Riesterverträgen sind. Die Kosten für den Abschluß und die Vermittlerprovision werden in den ersten Beitragsjahren abgezogen, so dass nur ein geringer Teil der Beiträge verzinst und  angespart wird. Für Ältere ist dieser Vertrag deshalb ungeeignet.

2. Banksparplan

Der Banksparplan ist ein Ratensparvertrag mit Verzinsung und  Riesterzulagen. Die Sparrate und die Zulagen fließen auf ein Konto der Bank und werden nach einem bestimmten Modell verzinst, das bei jeder Bank unterschiedlich ist. Der Nachteil ist, dass variabel verzinst wird, so dass die zu erwartende Rente nicht vorhersehbar ist. Stiftung Warentest hat im Oktober 2007 Zinsangebote von 3 bis 4,5% vorgestellt. (Finanztest Ausgabe 10/2007). Die Verzinsung ist an den aktuellen Marktzins gebunden. Es gibt Banken, die ihre Kunden mit Treuebonus belohnen. Je länger der Vertrag bei ihnen läuft, um so höher werden die Zinsen. Für den Sparer ist das nachteilig, weil er keine Kontrolle hat, ob die Bank richtig verzinst. Der Vorteil besteht aber darin, dass die jährlichen Kosten für Verwaltung und  Kontoführung sehr gering sind. Auch der Wechsel zu anderen Banken ist einfach und kostengünstig.

3. Riester-Fonds

Fonds sind renditestark und relativ kostengünstig. Beim Fondssparen werden die Beiträge und Zulagen in Investmentfonds investiert. Von den eingezahlten Beiträgen werden Anteile von Investmentfonds gekauft. Wieviel ist kursabhängig. Da das über viele jahre hinweg getan wird, wird im Schnitt kostengünstig eingekauft. Rückt das Rentenalter näher, schichtet die Fondsgesellschaft mehr und mehr in sichere Rentenfonds um. Bei Rentenantritt wird aus vorhandenem Kapital ein Auszahlungsplan erarbeitet, nach dem es die Rente gibt. Vor einem  Börsencrash muß man sich nicht fürchten, weil alle Einlagen zu 100% abgesichert sein müssen. Nur wer vor Vertragsende aussteigen will, muß mit Verlusten rechnen. Deshalb ist diese Sparform besonders für junge Leute geeignet, da eine Mindestlaufzeit von wenigstens 10 bis 15 Jahren empfohlen wird. Der derzeit beste Riesterfonds laut FOCUS-MONEY-Test ist die DWS-RiesterRente Premium.

4. Wohn-Riester

Wohn-Riester ist die neueste Möglichkeit der Riester geförderten Altersvorsorge. Am 20.06.2008 wurde das Eigenheimrentengesetz beschlossen. Mit diesem Gesetz wurde eine Lücke bei der Förderung diverser Altersvorsorgevarianten geschlossen. Bau oder Erwerb einer Immobilie zur eigenen Verwendung wird nun vom Staat als Altersvorsorge anerkannt und staatlich gefördert. Oft fällt es den Häuslebauern schwer, neben der Kreditrate auch noch die Riesterbeiträge aufzubringen. Daher mußten viele verzichten. Jetzt kann Riestersparen und Immobiliendarlehen miteinander verbunden werden. Voraussetzung ist aber, dass die Immobilie, egal ob Haus oder Eigentumswohnung, selbst genutzt wird. Welche Möglichkeiten des Wohn-Riestern gibt es?

  • Die Eigenheimdirektfinanzierung

Das bedeutet, dass die Zulagen direkt zum Tilgen des Darlehens genutzt werden können. Das gilt aber nicht für alle Kredite. Deshalb sollten Sie sich bei Ihrer Darlehensbank über diese Möglichkeit informieren.

  • Die Finanzierung durch bestehenden Riestervertrag

Das bedeutet, dass der bereits bestehende Vertrag zur Finanzierung verwendet wird. Sie können aus dem Vertrag  Kapital nehmen und zur Baufinanzierung nutzen. Aber: Es müssen bereits schon 15 000 Euro angespart sein.

  • Die endfällige Entschuldung

Das bedeutet, dass bei Rentenantritt das gesamte Kapital und die Zulagen für die Tilgung des Baudarlehens verwendet wird. Damit gibt es aber keine Rentenzahlung. Voraussetzung dabei ist, dass 15 000 Euro angespart sein müssen und die Immobilie selbst verwendet wird.

Aber egal, für welche Art der Verträge Sie sich entscheiden, alle Verträge garantieren die Auszahlung aller eingezahlten Beiträge plus den Zulagen. Die Kosten des Vertrages werden vorher abgezogen. Diese Sicherheit wird bis zum Rentenbeginn gewährleistet. Wer allerdings vorher aussteigt, muß mit Verlusten rechnen.

Die Riester-Rente ist sehr vielseitig und bietet für jeden Risikotyp den passenden Vertrag. Nachteile sind kaum vorhanden.

18. September 2008

Ist die Lebensversicherung noch zeitgemäß?

Viel wird über die Kapitallebensversicherung diskutiert. Dabei ist sie der Klassiker der privaten Altersvorsorge. Rund 90 Millionen Verträge gibt es derzeit in Deutschland. Sie wird aber als renditeschwach und intransparent kritisiert. Inzwischen hat sich aber seit 1. Juli einiges in dieser Beziehung getan. Der Versicherer wurde per Gesetz verpflichtet, seine Kunden aufzuklären. Trotzdem bleibt vieles im Unklaren. Fakt ist, dass der Versicherer einen gesetzlich garantierten Zins gutschreiben muß. Das sind zur Zeit 2,25%. Eine Garantie für darüber hinaus gehende Überschüsse gibt es nicht. Seit Jahresbeginn muß aber auch über “Stille Reserven” informiert werden, z.B. über Immobilien, die nicht in der Bilanz auftauchen. Zusätzlich müssen die Kosten für den Vertragsabschluß  über die ersten fünf Jahre verteilt werden. Dadurch bildet sich schneller ein Sparguthaben.
Wenn Sie bei Abschluß einer Lebensversicherung eine Modellrechnung erhalten haben, haben Sie sich bestimmt auch darüber gewundert, dass etwa in den ersten drei Jahren kein Sparguthaben vorhanden war. Die eingezahlten Beiträge wurden für Abschlußkosten, Risikoanteil und Verwaltungskosten verwendet. Bis zum Ende der Vertragslaufzeit wird ein Teil Ihrer monatlichen Beiträge auch weiterhin für Risiko und Verwaltung verwendet, so daß vielleicht von den 100 Euro monatlicher Rate nur 70 Euro zum Sparen kommen. Das bedeutet, dass nur 70 Euro mit 2,25 % verzinst werden. Da sollte man schon überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, einen Sparplan und eine Risikolebensversicherung getrennt abzuschließen.

Es gibt noch mehr Nachteile, über die man nachdenken sollte. Wer finanziell in einer unsicheren Position ist, sollte andere Formen der Altersvorsorge prüfen. Wer einen Todesschutz nicht will, zahlt unnötig hohe Beiträge. Und seit Jahren sinken die Zinsen für neue Verträge.

Aber es gibt natürlich auch Vorteile. Es gibt eine  garantierte Rendite als Sicherheit, auch wenn sie sehr gering gegenüber anderen Sparformen ausfällt. Außerdem haben Sie Sparplan und Risiko in einem. Im Todesfall sind die Hinterbliebenen abgesichert. Die Kapitallebensversicherung ist auch für alle geeignet, die ihren Sparerfreibetrag oder neu “Sparerpauschbetrag” ausgeschöpft haben, weil die Beiträge steuermindernd wirken. Wer also ohne Risiko am Ende des Vertrages eine größere Summe ausgezahlt haben möchte, weil er einen Kredit tilgen will oder eine größere Anschaffung plant, sollte auf diese Form zurückgreifen.

Wenn Sie jetzt meinen, Ihre LV schnellstens loszuwerden, überdenken Sie noch einmal alles ganz genau. Sie sollten auf keinen Fall den Vertrag kündigen. Es gibt gute Möglichkeiten den Vertrag sinnvoll zu nutzen.

Zum einen kann er beitragsfrei weiterlaufen oder, was besser ist, er wird verkauft.

Lassen Sie den Vertrag beitragsfrei weiterlaufen, reduziert sich zwar die Auszahlungssumme, weil die Schlußüberschüsse nicht gezahlt werden. Aber Sie können jederzeit den Vertrag wieder aktivieren.

Bei einer Kündigung bekommt man nur den Rückkaufswert, der steht in der Modellrechnung. Es werden noch Stornogebühren abgezogen. Schlußgewinnanteile werden meistens nicht ausbezahlt. Es ist auf jeden Fall verlustreich. Seit einiger Zeit werben verschiedene Unternehmen damit, Lebensversicherungen aufzukaufen. Hier sollte man sich allseits informieren, um den höchstmöglichen Betrag zu erhalten. Beim Verkauf erhält man auf jeden Fall die eingezahlte Summe, das können bis 8% mehr als bei einer Kündigung sein. Der Aufkäufer führt den Vertrag weiter und erhält am Ende auch die Gewinne ausgezahlt.

Es gibt noch eine Möglichkeit, bei finanziellem Engpaß an Geld zu kommen. Prüfen Sie, ob nicht ein Kredit auf Ihre Lebensversicherung das Richtige ist. Sie erhalten 100% des Rückkaufwertes und haben gleichzeitig den Vorteil, die LV beitragsfrei stellen zu können. Statt der Beiträge für die Lebensversicherung zahlen Sie nur Zinsen für den Kredit. Je nach Höhe und Laufzeit erhalten Sie einen Zinssatz, der unter dem Branchendurchschnitt liegt. Der Kredit ist jederzeit tilgbar oder kann mit der Ablaufleistung verechnet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Vertrag bestehen bleibt. Der Todesfallschutz bleibt erhalten, es gibt keine Schufa-Anfrage und keinen Schufa-Eintrag. Auch eine fondsgebundene LV kann mit 70% beliehen werden.

Besondere Formen der Kapitallebensversicherungen sind die nach wie vor sehr gefragten Sterbegeldversicherungen. Hier gilt i.d.R. eine lebenslange Versicherungsdauer bei begrenzter Beitragszahlungspflicht. Im Todesfall kommt dann die Leistung zur Auszahlung. Vorteil: Die meisten Versicherer verzichten auf die Gesundheitsfragen.

Nun müssen Sie entscheiden, ob die Vorteile für Sie überwiegen oder die Nachteile schwerwiegender sind. Ein Nachdenken über Sparen für das Alter lohnt sich allemal, ob so oder so.

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