Gebäudeversicherung im Brennpunkt

Autor stephan , 2011, Artikel in Kategorie Allgemeines No Comments

Alle Hauseigentümer sollten eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Mit dieser sind Schäden durch Leitungswasser, Feuer oder hagel aber auch durch Sturmschäden abgesichert. Und da durch den Klimawandel die Sturmschäden deutlich zunehmen, ist solch eine Versicherung lohnend.

Zunahme der Schäden

Allerdings beklagen die Versicherungen seit einiger Zeit Defizite im Bereich Wohngebäude. So wird für Schadenzahlungen und sonstige Aufwendungen im Durchschnitt mehr Geld ausgegeben als auf der anderen Seite Beiträge eingenommen werden. Für Versicherer ist dies auf Dauer gesehen kein tragbarer Zustand.

Die Zunahme der Schäden entsteht durch Leitungswasser. Die häufige Verwendung von wasserführenden Installationen, die Nutzung neuwertiger Materialien und Rohrverbindungstechniken aber auch die erhöht ansteigenden Reparaturen des veralteten Versicherungsbestandes führten zu Schadensteigerungen.
Behindernd kam hinzu, dass von 1996 bis 2007 eher keine indexbedingten Prämienerhöhungen bestandswirksam wurden, jedoch die Preise für Wartung der „Gas-, Wasser- und Abwasseranlagen im Wohngebäude“ um 35 Prozent gestiegen sind.

Versicherer steuern gegen

Verschiedene Versicherungen haben das erkannt und schon jetzt die erforderliche Maßnahmen getroffen, um dem Minusgeschäft entgegenzutreten. Das betrifft vor allem die Tarif- und Annahmepolitik. Somit ist beim Neugeschäft ein ausreichendes Beitragsniveau notwendig, Vertragsabschlüsse unterhalb des Tarifes sind nicht möglich. Darüber hinaus sind exakte Informationen zum versicherten Wohngebäude notwendig.

Viele Gesellschaften nehmen neue Kunden momentan lediglich zum Tarifbeitrag an. Auf Basis von der vorgenannten Entwicklung sind Preisnachlässe fast nicht mehr möglich.

 

Um die Kostensituation auf der Schadenseite wiederzu verbessern, werden seitens der Versicherer Sofortmaßnahmen ergriffen. Durch die Möglichkeiten der heutigen Kommunikationsmedien (Telefon, E-Mail usw.) sollen bspw. Pauschalentschädigungen angestrebt und auch Nachverhandlungen zu Kostenvoranschlägen mit dem Versicherungsnehmer direkt geführt werden.

Ohne diese genannten unternehmensindividuellen Veränderungen der Versicherungskonditionen wird eine angemessene Gewinnerwartung für den Markt kaum erreichbar sein.
Dadurch ist auch in den nächsten Jahren mit einer drastischen Preissteigerung in der Wohngebäudeversicherung zu rechnen. Vor diesem hintergrund ist die regelmäßige Prüfung des bestehenden Versicherungsschutzes angeraten.
Unabhängige Onlinevergleiche zur Gebäudeversicherung bieten hierzu beste Möglichkeiten, schnell und unbürokratisch einen persönlichen Versicherungscheck durchzuführen. Die Versicherungsexperten helfen gern bei der Antragsstellung des gewünschten und notwendigen Gebäudeschutzes.

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