Privat Rechtsschutz Internet

Autor admin , 2018, Artikel in Kategorie Rechtsschutz Kommentare deaktiviert für Privat Rechtsschutz Internet

Kassensturz-Tests – Privat Rechtsschutz Internet: Nur wenige sind empfehlenswert

Es ist ja nicht einmal illusorisch, sich selbst für den Fall einer rechtlichen Meinungsverschiedenheit zu versichern. In vielen Fällen sind es Nachbarschaftsstreitigkeiten, die einem den Gang zum Anwalt unerlässlich erscheinen lassen. Eine Unterredung führt nicht sehr weit und Wohnungsvermieter halten sich in solchen Fällen gerne zurück. Sieht man die Anzahl von über eine Million, der gerichtlich verhandelten Streitigkeiten zwischen Nachbarn, ist das schon bedrohlich. Die Streitwerte liegen dabei häufig um 300 EUR und führen nach allem zu nichts. Es werden bei einem Verfahren aber zusätzliche Unkosten für Rechtsanwalt und Verfahrenskosten in Höhe von Einhundert bis 150 Euro fällig. Hat man eine Rechtsschutzversicherung, werden diese Kosten von der Assekuranz getragen.

Jedermann sollte für sich das Wagnis selbst prüfen, ob und in welcher Lage eine Rechtschutz für sich in Betracht kommt. Für die überwiegenden Zahl der Versicherungsnehmer ist der Einzug in eine eigene Wohnung Grund genug, um sich gegen Rechtsstreitigkeiten mit dem Vermieter zu versichern. Bei anderen ist es der Erwerb der Fahrerlaubnis, um eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abzuschliessen. Weshalb man sich auch für eine Privat Rechtsschutz Internet entscheidet, macht man das für den Tag X, für den Fall der Fälle.

Rechtsschutz ab 6 EUR im Monat

Wer benötigt eine Privat Rechtsschutz Internet?

  1. Strafrechtsschutz
  2. Schadenersatzrechtsschutz
  3. Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  4. Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz
  • Verwaltungs-Rechtsschutz: greift, wenn es um Auseinandersetzungen mit deutschen Verwaltungsbehörden oder Verwaltungsgerichten geht
  • Vertrags- und Sachen-Rechtsschutz: Er greift dann, wenn es um Auseinandersetzungen in Hinblick auf Ihr Eigentum an beweglichen Gegenständen oder privater Verträge geht. Shoppen Sie hauptsächlich online, achten Sie darauf, dass ein Internet-Rechtsschutz in Ihrem Versicherungsvertrag enthalten ist.
  • Verkehrsrechtsschutz: Zahlt wie zum Beispiel bei der Verteidigung gegen Fahrverbot.
  • Berufsrechtsschutz: greift zum Beispiel dann, wenn Sie mit Ihrem ehemaligen Geschäftsinhaber eine Abfindungszahlung vereinbaren müssen
  • Straf-Rechtsschutz: ist zur Verteidigung gegen die Beschuldigung eine Straftat begangen zu haben und zahlt wenn festgestellt wird, dass man eben diese nicht begangen hat.
  • Steuer-Rechtsschutz: Abdeckung von Querelen in Bezug auf Steuern bzw. weiterer Abgaben bei Finanzbehörden und Finanzgerichten

Privat Rechtsschutz Internet: vernünftig und hilfreich!

Rechtsschutzversicherungen können unterschiedliche Bereiche umfassen. Es werden unterschiedliche Varianten in der privaten Rechtschutz angeboten, dies lässt Kundinnen und Kunden auch die Option offen, aus diversen Arten der Auto-Rechtsschutzversicherung zu wählen.

In der NRW Privat-Rechtsschutz- und auch Verkehrsrechtsschutzversicherung gibt es unterschiedlich ausgeprägte Möglichkeiten mit Standard-Bausteinen, die auch von den meisten Versicherern in ähnlicher Weise angeboten werden. Es gibt noch zusätzlich dazu Rechtsschutz-Bausteine, die nach Wunsch nach Wunsch inkludiert werden können. Zur Zusammenstellung Ihrer individuellen Rechtschutz und für nähere Fragen kontaktieren Sie am bequemsten uns.

Wann immer Leute aufeinandertreffen, kann es zu Auseinandersetzungen kommen. So können Reibereien zwischen Nachbarn, Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder etwa zwei Verkehrsteilnehmern auftreten. Wenn sich beide Parteien im Recht fühlen und keine der beiden Seiten sich beugen möchte, landet die Meinungsverschiedenheit schnell vor Gericht.

Sie wählen, ob Sie sich als Einzelperson absichern lassen, oder mit unserem Familienpaket alle Personen beschützt wissen wollen, die mit Ihnen im gemeinsamen Haushalt leben oder zu Ihrer Familie gehören aber woanders leben.

Aber Vorsicht: Auch bei NRW ist der Rechtsschutz häufig nicht mit dem Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses gültig, sondern zahlt erst nach einer im Vertrag festgelegten Wartezeit, die je nach Art der Versicherung entweder drei, oder sechs Monate dauern kann. Grundsätzlich soll hiermit die Versichertengemeinschaft vor überhöhten Kosten geschützt werden. Die Wartezeit dient vor allem dazu, dass keine Schadensfälle abgesichert werden können, die bei Vertragsabschluss hinlänglich bekannt sind.

Außerdem gibt es auch Risikoausschlüsse, bei denen die Assekuranz wie die NRW nicht für die Ausgabe aufkommt. Grundsätzlich zahlt die Versicherungsgesellschaft nicht für Versicherungsfälle, die schon vor dem Abschluss bestanden haben. Auch für vorsätzliche Straftaten gibt es nur unter gewissen Grundlagen und dann nur rückwirkend Hilfe so leistet die Versicherung nicht bei Verbrechen oder Delikten gegen die Sittlichkeit.

Ein solcher Rechtsstreit vor Gericht kostet vielmals nicht allein Ausdauer und Nerven, sondern auch sehr viel Geld. Neben den Unkosten für den Rechtsanwalt können noch viele weitere Ausgaben auf die Kontrahenten zukommen, wie zum Exempel Gelder für Zeugen (Aufwandsentschädigungen), die Aufwendungen für etwaige Gutachter, die Gebühren für Gericht oder die Kosten, die durch ein Mediationsverfahren entstehen können. Wer eine Rechtsschutzversicherung sein eigen nennt, ist hier deutlich im Vorteil, denn diese führt dazu, dass die wirtschaftliche Belastung im Falle eines Rechtsstreits merklich gemindert wird.

Familien bezahlen für eine vernünftige Police etwas unter 300 Euro, das haben wir in unserem Vergleich ermittelt. Dafür gibt es das Komplettpaket aus Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrecht. Die Versicherung bezahlt im Falle eines Schadens die anwaltliche Beratung, die Gerichtskosten und – falls sich ihr gutes Recht nicht durchsetzen lässt – auch den Anwalt des Gegners.

Wir haben aufgeschrieben, wie und wo man zu einem guten Vertrag kommt. Ich rate jedenfalls, die Assekuranz nicht in erster Linie nach dem Jahresbeitrag zu wählen, sondern nach der Leistung. Wenn man schon in eine Rechtsschutzversicherung investieren will, sollte man für einen Familientarif die 250 Euro in die Hand nehmen, für den Single (ohne Kinder) liegen die Jahresbeiträge meist rund 50 EUR darunter. Empfehlenswerter ist es sich einen umfangreichen Versicherungsumfang abzuschließen.

Vergleich hilft Geld sparen

Ein bedarfsgerecht zusammengestellter Rechtsschutz ist für jeden zu empfehlen, da jeder in einen Rechtsstreit verwickelt werden kann, sei es absichtlich oder unbeabsichtigt, selbst- oder fremdverschuldet. Je nach Police beinhaltet der Rechtsschutz dabei Leistungen, die zur Klärung sowohl gerichtlicher als auch außergerichtlicher Rechtsstreitigkeiten dienen.

Bedeutsam zu wissen ist auch, dass der Rechtschutz nicht für Streitfälle gilt, die vor Abschluss des Vertrages begonnen haben. Das heißt, der Rechtsschutz kann nicht sofort nach Vertragsschluss in Anspruch genommen werden. Diese Zeitdauer umfasst in der Regel drei Monate. Haben Sie sich für einen oder mehrere Tarife entschieden, prüfen Sie, wie lange die Wartezeit für die jeweiligen Vertragsbestandteile ausfällt. Auch ein Selbstbehalt kann sinnig sein, um die Höhe des aufzubringenden Beitrages zu verringern. Wählen Sie darüber hinaus die Deckungssumme ausreichend hoch. Experten empfehlen Deckungssumme von zumindest 500.000 Euro.

Der Privatrechtsschutz stellt das Fundament eines Rechtsschutzvertrages dar. Mit einem Vertrag erhalten Sie Rückendeckung, wenn es zu Streitigkeiten im privaten Bereich kommt. Der Privatrechtsschutz springt zum Beispiel bei Kauf- und Dienstleistungsverträgen ein. Der Handwerker hat ein Gerät nicht ordentlich repariert? Dann unterstützt Sie der Privatrechtsschutz.

Bei Streitigkeiten unter Verkehrsteilnehmern ist der Verkehrsrechtsschutz die richtige Rechtsschutzversicherung. Zu Verkehrsteilnehmern gehören nicht nur Fahrzeugführer, sondern auch Fußgänger und Radfahrer. Ein Verkehrsrechtsschutz kann daher für jeden wichtig werden. Im Falle eines Unfalls kommt zwar in der Regel die Kfz-Versicherung für die Begleichung des Schadens auf. Oft ist aber die Schuldfrage strittig und die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen oder Schmerzensgeld ohne juristische Unterstützung schwerlich denkbar. Auch bei Auseinandersetzungen mit dem Autohändler oder Autowerkstätten stärkt Ihnen eine Verkehrsrechtsschutzversicherung den Rücken.

Mieter profitieren von einem Mieterrechtsschutz. Bei inkorrekten Nebenkostenabrechnungen kann Ihr Mieterrechtsschutz zum Beispiel zum Einsatz kommen. Als Wohnungsvermieter sind Sie mit einem Vermieterrechtsschutz gut beraten. Dieser unterstützt Sie bei Auseinandersetzungen mit Ihren Mietern. Welchen Versicherungsumfang Sie brauchen, hängt von Ihren Gegebenheiten ab. Ein Privatrechtsschutz ist eine angemessene Basis. Die weiteren Bereiche wählen Sie Ihrem Bedarf diesbezüglich aus.

Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch auf der Arbeitsstelle kommt es häufig zu Streitigkeiten. Wenn sich diese Probleme nicht mehr innerbetrieblich lösen lassen und man zu keiner Einigung kommt, steht wieder und wieder der Gang vor Gericht an. Bekommt man beispielsweise eine Abmahnung vom Chef und hält diese für ungerechtfertigt, kann sein Recht jedoch nicht durch ganz persönliche Gespräche durchsetzen, springt der Arbeitsrechtsschutz ein.

NRW: Was muss beim Abschluss einer Rechtsschutz berücksichtigt werden

Fachkundige Unterstützung und professionelle Rückendeckung Tag für Tag.

Gesetzt den Fall, dass sich bereits eine Streitsache ankündigt oder falls Sie schon mitten in einem solchen sind, brauchen Sie hierfür keine Rechtsschutzversicherung mehr abzuschließen. Dann ist es in aller Regel zu spät und die Assekuranzen erstatten die Kosten hierfür keineswegs.

Keinesfalls jedwede Sache gilt in der Rechtsschutzversicherung als automatisch versichert. So zahlen nur die wenigsten Angebote die Kosten für Querelen der Versicherungsnehmer miteinander. In keinem Fall jedoch gilt dies für Klagen, die gegen die eigene Rechtsschutzversicherungsgesellschaft selbst zielen.

Wer kein „Zankhahn“ ist, kann seine Rechtsschutzversicherung auch auf bestimmte Delikte einschränken, hierfür muss man jedoch wissen – welcher Rechtsschutz – wann leistet und genau dieser Punkt ist in bestimmte Oberkategorien zusammen gefasst.

Warum ein Wohnungs-Rechtsschutz? Reicht nicht eine Wohngebäude oder Hausratsversicherung? Nein. Der Wohnungs-Rechtsschutz deckt andere Bereiche ab, als eine Wohngebäude- oder Hausratsversicherung. Wohngebäude- und Hausratsversicherungen versichern Gegenstände und Werte, die sich in der Wohnung oder im Eigenheim befinden. Auch Objekte, die fest eingebaut sind, sind im Zuge dessen versichert. Ein Wohnungs-Rechtsschutz demgegenüber hilft bei allen Streitigkeiten, die rechtliche Interessen rund um Mietverhältnisse, Pacht und Wohneigentum tangieren. Sie haben zum Beispiel einen Konflikt mit dem Nachbarn oder Schimmelpilz in Ihrem Schlafzimmer? Mit dem Wohnungs- Rechtsschutz sind Sie gut versichert.

Wird genauso der Nebenwohnsitz versichert? Ja. Solange Sie eine zusätzliche Wohnstätte auch selbst bewohnen, ist zusätzlich der Nebenwohnsitz durch einen Wohnungs-Rechtsschutz gesichert. Wenn es zum Beispiel dort Probleme mit Ihrem Wohnungsvermieter gibt. Zum Versicherungsumfang gehört zusätzlich einen Steuerrechtsschutz. Dieser tritt schon ab Einspruch in Kraft, beispielsweise wenn das Finanzamt die Werbekosten für Ihre Nebenwohnung nicht anerkennt.

Der umfangreiche Rundumschutz für sämtliche Lebenslagen. Ob im eigenen Bereich, im Verkehr, Job oder rund um das Appartement.

Geld sparen – VERGLEICHEN

Versicherer verlangen grundlegend eine Wartefrist, da ja besondere Gefahrenumstände als auch ein zum Zeitpunkt der Antragstellung noch unbekanntes Risiko auftreten könnte. Hierbei gilt ein prinzipieller Zeitraum von drei Monaten nach Versicherungsbeginn des Vertrages. Nicht versicherbar sind Rechtsstreitigkeiten, die sich vor dem Datum des Versicherungsbeginns ereignet haben. Eine dreimonatige Phase gibt es bei verschiedenen Rechtsgebieten. In einer Untersuchung der Stiftung Warentest bereits im Jahr 2012 kam zum Thema Privat Rechtsschutz Internet bei einem Direktvergleich von Kombitarifen für Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz unter Einschluss von Mietrechtsschutz bereits zum Schluss, dass die Versicherungsgesellschaften mehr gute Rechtsschutzangebote bieten würden, aber selbst die umfangreichsten Angebote nicht bei jedem Streit einspringen. Das Kleingedruckte sei voll mit Leistungsausschlüssen. Auch für „Privat Rechtsschutz Internet“ gilt: Die besten Versicherungspakete kosteten zwischen etwa 350 und 400 EUR im Jahr, es gibt aber auch deutlich günstigere Angebote für unter 250 im Jahr, die nur unwesentlich schwächer sind. Verkehrsrechtsschutz und Mietrechtsschutz seien einzeln oft für um 100 EUR pro Vertragsjahr zu haben. Im Direktvergleich zum vorangegangenen Test im Jahr 2009 fand die Stiftung Warentest 2012 mehr Angebote, in denen zumindest zum Teil Anwalts- und Gerichtskosten von Auseinandersetzungen rund um Kapitalanlagen versichert waren. Als recht ungewohnt wurde das Angebot charakterisiert, dass die Versicherungen eine Schlichtung zahlen. Der Schlichter hilft dabei als neutrale Person, einen Streit ohne Gerichtsprozess beizulegen.

Schlagwörter: , ,