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  • Sterbegeldvorsorge – sinnvolle Absicherung für Hinterbliebene

    In der heutigen Gesellschaft werden die Themen Tod und Bestattung weitgehend verdrängt. Sterben muss ich auch, aber erstmal sind die anderen dran, denken sich die meisten. Ich lebe heute, um meine Beerdigung kümmern sich andere, so ist die Meinung vieler. Seit dem Jahr 2004 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr. Das bedeutet, verfügt der Verstorbene nicht über ausreichende Mittel, um zumindest günstig beerdigt zu werden, müssen die Verwandten einspringen, sofern keine Sterbegeldvorsorge besteht.

    Ein Sterbegeldvorsorge Vergleich ist daher für alle wichtig, die ihre Angehörigen nicht mit den Kosten der Beerdigung belasten möchten. Ein plötzlicher Tod kann jeden Treffen, auch sehr junge Menschen. Dennoch beschäftigen sich viele Menschen erst ab dem 45 Lebensjahr mit ihrem Ableben. Jeder möchte sich gut und günstig versichern, nicht nur in der Sterbegeldvorsorge. Doch auch hier ist eine nähere Beschäftigung mit dieser Versicherungsform notwendig. Darauf spezialisierte Seiten im Internet geben einen guten Überblick über die verschiedenen Angebote der Gesellschaften.

    Vor der Suche nach der passenden Sterbegeldvorsorge, sollten die Kunden einige Kriterien festlegen. Beispielsweise sollte die Versicherung günstig in ihren Beiträgen sein und keine Gesundheitsfragen stellen. Damit sind schon zwei der wichtigsten Punkte für den Sterbegeldvorsorge Vergleich festgelegt. Darüber hinaus sollte die Gesellschaft gut erreichbar sein und ein transparentes Angebot vorlegen. Wird eine aufwendige Beerdigung gewünscht, werden dafür selbstverständlich höhere Kosten fällig, als für eine anonyme Urnenbestattung.

    Wer sich über die Kosten einer Beerdigung im Unklaren ist, sollte sich bei einem Bestatter über die üblichen Preise der verschieden Bestattungsformen informieren. Mit diesen Werten lässt sich ein Sterbegeldvorsorge Vergleich besser durchführen, da die benötige Summe in etwa feststeht. Ist dann erstmal eine passende Assekuranz gefunden, sollte nicht mit dem Abschluss gezögert werden. Die Beiträge sind nicht übermäßig hoch und man ist sich sicher, nach seinem Tod keine Belastung für seine Angehörigen darzustellen.

    Als Fazit lässt sich feststellen, dass ein Sterbegeldvorsorge Vergleich im Internet problemlos durchzuführen ist und der Abschluss schnell und sicher ist. Günstig soll die Sterbegeldvorsorge sein, und ebenfalls sollten die Angehörigen von dieser Versicherung informiert werden. Nach dem Tod werden die Beerdigungskosten bezahlt und über den Verstorbenen fällt kein schlechtes Wort, zumindest was die Sterbegeldvorsorge betrifft.

  • ASSTEL – Neues Angebot für Kfz-Versicherung

    Die Wechselschlacht in der Kfz-Versicherungsbranche hat begonnen. Der Direktversicherer der Gothaer ASSTEL wirbt mit einem erweiterten Kfz-Tarif. So bekommt der Kunde bei Totalschaden eine vollständige Kaufpreisentschädigung für seinen Gebrauchtwagen. Allerdings darf der Gebrauchtwagen nicht älter als 6 Jahre sein. Sollte in den ersten 2 Jahren nach Kauf ein Unfall mit Totalschaden passieren verspricht der Versicherer die Rückerstattung des vollen Kaufpreises auf Basis der Schwacke-Liste. Zum Zeitpunkt des Schadens sollte das Auto allerdings nicht älter als 8 Jahre sein.

    Weiterhin lockt ASSTEL seine Kunden mit einem Parkschadenschutz. Das heißt, wenn am Fahrzeug Kratzer bzw. kleine Beulen infolge eines Parkunfalles entstehen, können diese einmal im Jahr in einer der mehr als 600 ASSTEL-Partnerwerkstätten ausgebessert werden. Es gilt dabei ein Selbstbeteiligungswert von 50 Euro. Bei Diebstahl oder Totalschaden eines Neuwagens von 18 Monaten besteht in Zukunft eine Neupreisentschädigung.

  • Leistungsumfang in der Glasversicherung

    Onlinevergleich GlasversicherungIn der Glasversicherung gibt es 3 verschiedene Kategorien:

    • selbständige Glasversicherungen
    • Annexverträge zu Wohngebäuden
    • Hausratversicherungen

    Auch unterscheidet man die Verträge zur Gebäudeverglasung von der Mobiliarverglasung. Selbständige Glasversicherungen gehen weit über den Leistungsumfang von Annexverträgen hinaus. Zum Versicherungsort gehören das versicherte Gebäude und zur Wohnung gehörende Räume. Sollten sich noch andere Gebäude auf dem Grundstück befinden (Gewächshaus, Gartenhaus) müssen diese extra versichert werden. Wenn Altverträge noch vorhanden sind, wäre eine Prüfung sinnvoll, da Glaskeramik als „behandeltes Glas“ zu sonstigen Sachen zählt, die nicht mitversichert sind.

    In den heutigen Policen der Glasversicherung gibt es folgende Leistungsunterschiede:

    Einige Anbieter versichern das Cerankochfeld mit der dazugehörigen Technik, wenn ein Austausch einzelner Teile nicht möglich ist. Die Versicherungen begründen es damit, dass die Technik nicht Teil der Verglasung ist und somit ohne gesonderte Vereinbarung nicht zum Glasrisiko gehört. Gleiches gilt auch für Spiegelschränke. Sollte dieser durch das Entfernen einer zerbrochenen Verglasung beschädigt werden, liegt bei einigen Versicherungen ein Versicherungsschutz vor.

    Grundsätzlich gibt es in der Glasversicherung keine Geldleistung, sondern beschädigte Teile werden ersetzt. Ausnahmen gelten nur in Einzelfällen, wenn z.B. ein Glas erst importiert werden muss, da gleichwertiger Ersatz vor Ort nicht möglich ist.

    Kunden sollten das wissen, bevor sie auf eigene Faust eine versicherte Verglasung austauschen und damit Anspruch auf Erstattung verlieren.

    Ein Vergleich unter den Glasversicherungen lohnt sich auf jeden Fall, da neben Preisunterschieden auch große Unterschiede im Versicherungsumfang vorhanden sind.

  • Absicherung bei Berufsunfähigkeit

    Für alle, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, gibt es nur eine Erwerbsminderungsrente. Das hat zur Folge, dass beispielsweise Schüler, Lehrlinge und Studenten aber auch Selbständige keinerlei Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben und damit auch keinerlei Absicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit gegeben ist.

    Bei Arbeitnehmern sieht es da etwas anders aber nicht besser aus. Bei voller Erwerbsminderung erhalten sie eine Rente von 34 % des letzten Bruttoeinkommens, bei teilweise Erwerbsminderung 17 %. Das heißt im Klartext bei einem Nettoeinkommen von 1200 Euro monatlich wird eine Rente von 510 Euro bzw. 255 Euro gezahlt. Hiermit wird verdeutlicht wie wichtig eine private Absicherung ist.

    Nun gibt es bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung die unterschiedlichsten Varianten. Hier die wichtigsten und wesentlichsten Inhalte:

    Im Sinne der privaten Versicherung ist man dann berufsunfähig, wenn man seinen Beruf nicht länger als ein halbes Jahr zu 50 % ausüben kann. Hierfür gibt es verschiedene Ursachen, wie z.B. Gelenkserkrankungen, Unfälle, Erkrankungen der inneren Organe, Diabetes usw. Dabei ist nicht wichtig, was man früher mal gelernt hat sondern es geht um die jetzige Tätigkeit, die nicht mehr ausgeübt werden kann.

    Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist darauf zu achten, dass man im Leistungsfall vom Versicherer im keinen anderen Beruf verwiesen werden kann. Auch sollten alle Verträge bis zum 63 Lebensjahr abgeschlossen werden, also dem frühest möglichen Zeitpunkt für Altersrente. Diese beiden Punkte sollten im Vertrag auf keinen Fall fehlen.

    Der monatliche Beitrag richtet sich nach dem derzeitigen Beruf, nach dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand und natürlich der Versicherungshöhe. Die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Versicherungsgesellschaften sind enorm. Hier sollte man mit Hilfe des Versicherungsmaklers die verschiedenen Angebote zur Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichen.

  • Männer zeigen kein Interesse an Altersvorsorge

    Lt. Union Investment verlieren immer mehr Männer das Interesse an einer Altersvorsorge. Frauen dagegen sehen darin eine Notwendigkeit. Im dritten Quartal 2010 waren es 67 Prozent der befragten Männer, die eine private Altersvorsorge für wichtig halten. Im zweiten Quartal waren es noch 72 %. Bei Frauen hingegen sieht es anders aus, sie zeigen Bereitschaft, sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Die Quote stieg vom ersten Quartal 2010 bis jetzt um 8 Prozentpunkte auf jetzt 78 % an.

    Auch sind Frauen beim Abschluss eines RiesterVertrages eher bereit als Männer. Im aktuellen Quartal gaben 48 % der befragten Frauen an, bereits einen RiesterVertrag unterschrieben zu haben, im Vorquartal waren es noch 45 %. Die Männer liegen mit 39 % deutlich darunter, dass sind 3 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Umfrage.

    Weiterhin wurde ermittelt, dass die Situation bei den Geringverdienern mit einem Nettoeinkommen von weniger als 1.300 Euro sehr widersprüchlich ist. 64 % sehen die Notwendigkeit einer Altersvorsorge. Tatsächlich aber haben sich nur 47 % mit diesem Thema beschäftigt. Bei den meisten Anlegern bleibt es jedoch nur bei Überlegungen. Die Zahl derjenigen, die bei den Geringverdienern einen RiesterVertrag unterschrieben haben liegt bei 21 %. Das ist der niedrigste Stand seit Mitte 2007.

  • Leistungen in der Privathaftpflicht

    Onlinevergleich Private HaftpflichtIn der Privathaftpflichtversicherung ist zunehmend der Trend zu erkennen, dass nicht nur die Existenz gefährdende Risiken eingeschlossen werden, sondern auch solche, die in der Regel nicht unter Versicherungsschutz fallen, z. B. Sachschäden durch Gefälligkeitshandlungen oder Schäden durch minderjährige Kinder bei fehlender Aufsichtspflicht. Dieser verschärfte  Wettbewerb unter den Anbietern führt dazu, dass auch selbstverständliche Leistungen gesondert aufgeführt werden.

    In der Privathaftpflichtversicherung gibt es weitere Leistungsbausteine, wie z.B.

    • entgeltliche Betreuung von Kindern (Tagesmutter, Babysitter)
    • Deckung für Forderungsausfall
    • Mitversicherung von Mietsachschäden am Mobilar bzw. Inventar in Hotels bzw. Ferienwohnungen
    • Mallorca-Deckung
    • Schäden im Zusammenhang mit berufspraktischem Unterricht
    • Schäden an ausgeliehenen medizinischen Geräten

    Jede Privathaftpflicht schließt auch Versicherungsschutz für minderjährige Kinder mit ein. Der Versicherer ist jedoch leistungsfrei, wenn ein Kind unter 7 Jahre ist – im Straßenverkehr gilt unter 10 Jahren  – und die Erziehungspflicht der Eltern verletzt wurde. Gerade im Freundes- und Bekanntenkreis treten Schäden durch deliktunfähige Kinder auf.  Eine Mitversicherung macht daher schon Sinn, um sich für einen Schadenfall abzusichern.

    Aber die Klauseln zur Deliktsunfähigkeit unterscheiden sich teilweise voneinander.  So sind Selbstbehalte nicht außergewöhlich und eine  Mitschuld des Geschädigten wird oft angerechnet. Es ist auch zu beachten, dass Kinder über 10 Jahren als deliktunfähig zählen, wenn die geistige Reife zum Verstehen einer Situation nicht gegeben ist oder es handelt sich um ein geistig behindertes Kind.  Versicherungsmakler bieten hierzu spezielle Privathaftpflichtversicherung-Policen.

  • Wie wichtig ist die Haftpflichtversicherung von Tieren

    Eine Pferdehaftversicherung ist gerade für den nicht gewerblichen Besitz von Pferden, Kleinpferden, Ponys, Eseln und Maultieren eine notwendige Absicherung.

    Typische Haftpflichtfälle sind z.B.

    • Pferd bricht aus der Koppel aus
    • Pferd scheut und beißt oder rennt auf die Straße und verursacht einen Verkehrsunfall  (es entsteht Personenschaden, Nutzungsausfall für’s Kfz, Schmerzensgeld, Regressansprüche an Sozialversicherungsträger)
    • entstandener Flurschaden beim Ausritt mit mangelnder Reiterfahrung oder als Folge von Springübungen
    • Personenschäden durch Sturz vom Pferd bei Geländeritt im Winter
    • Sachschäden am gemieteten Pferdeanhänger oder Pferdebox durch ein randalierendes Pferd

    Wer anderen Personen durch ein privat gehaltenes Pferd einen Schaden zufügt (Personen-, Sach- oder Vermögensschaden) haftet nach dem BGB. Es wird jedoch eine Mitschuld des Geschädigten im Einzelfall geprüft. Im Falle einer finanziellen Forderung des Geschädigten kann man sich mit einer Pferdehaftversicherung absichern. Wer natürlich dem Pferd am Schweif zieht, muss sich nicht wundern, wenn dieses ausschlägt. In diesem Fall würde die Versicherung nicht zahlen.

    Auch bei einer gelegentlichen Benutzung von Pferden ist ein Versicherungsschutz notwendig.

    Auch für den Privatbesitz von Hunden sollte eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Es gibt die Selbständige Hundehalterhaftpflicht oder in Verbindung mit einer Privathaftpflilchtversicherung. In Deutschland leben nach allgemeinen Schätzungen etwa 5 Millionen Hunde.

    Typische Haftpflichtfälle sind neben normalen Sachschäden vor allem Personenschäden.

    Jeder Hundebesitzer sollte eine Hundehaftpflichtversicherung besitzen.

  • Entwicklungen in der Schadenversicherung

    Ob Radio oder Fernsehen, fast jeden Tag hört man neue Horrormeldungen. Die Eurokrise löst die Finanzkrise ab, ein isländischer Vulkan legt den gesamten europäischen Flugverkehr lahm und nach der Explosion einer Bohrinsel wird die amerikanische Küste mit Öl verpestet.

    Bei solchen Schlagzeilen müssten die Versicherungen Hochkonjunktur haben, sollte man meinen. Im Gegenteil, die Menschen sind mehr und mehr  verunsichert. Auch das Image der Versicherungsbranche leidet darunter, wenn es keinen Versicherungsschutz gibt, denn keine Airline besitzt Versicherungsschutz gegen Vulkanasche. Aber auch die damit verbundenen Betriebsunterbrechungen aufgrund ausbleibender Warenlieferungen wurden  von keinem Unternehmen versicherungstechnisch abgedeckt.

    Große Versicherungen wie die Allianz oder Zurich haben diese Marktlücke erkannt und sind dabei, eine Versicherung gegen Vulkanasche auszuloten. Allerdings sind Neuerungen in der Schaden- und Unfall-Versicherung eher selten. Und wenn, dann sind die sogenannten „neuen Produkte“ meist nur verbraucherfreundlich aufgebessert. Bei der VHV-Versicherung z.B. muss das Unfallopfer nicht mehr mit Abzügen rechnen, wenn Vorerkrankungen an den Folgen des Unfalls eine Rolle spielen. Mit dem Zusatzbaustein „Exclusiv“ erhalten VHV-Kunden bessere Leistungen – eine besondere Innovation für Bestandskunden.

    Onlinevergleich Unfallversicherung

    Gleiches gilt für die UniVersa Versicherung. Auch sie hat ihren Unfallschutz verbessert. Was bisher nur für Senioren galt können jetzt auch Singles und Alleinerziehende in Anspruch nehmen, z. B. Wohnungsreinigung, Einkaufen oder Wäschewaschen.

    Auch der Hamburger Sachspezialist „Maxpool“ möchte mit seinem neuen Unfallkonzept „Maxeasy“ punkten, indem die Berufsgruppeneinteilung einfach und haftungssicher sein soll. Gerade risikoreiche Berufe wie Bäcker, Maler oder Polizist sind in der günstigen Gruppe „A“ eingestuft. Allerdings kann „Maxpool“ mit einer 40-Prozent-Schwelle nicht mit dem neuen VHV-Angebot mithalten.

  • Jahresendinformationen zur Privaten Krankenversicherung

    Bei vielen Gesellschaften ist im Bereich Krankenversicherung eine ordentliche Kündigung nur noch bis 30.09.2010 möglich. Tarife, die unmittelbar mit der Versicherungspflicht zu tun haben, können ohne Bedenken gekündigt werden. Die Kündigung einer Kranken-Voll ist gem. § 205 Abs. 6 VVG und § 13 Abs. 7 MB/KK 2009 unwirksam, wenn keine Nachfolgebescheinigung vorgelegt wird. Es ist wichtig, das Kündigungen der Hauptversicherung sowie der Pflegepflicht unkompliziert sind. Zusatzversicherungen, wie z.B. Tagegelder und/oder Zahntarife, die einen eigenständigen Baustein darstellen, sollten nicht gekündigt werden.

    Wichtige Zahlen für 2011

    • alte Bemessungsgrenze:       49.950 €         4.162,50 €
    • neue Bemessungsgrenze:     44.550 €         3.712,50

    Weiterhin sind Neuerungen auf Grund des neuen GKV-Finanzierungsgesetz zu beachten. Mit folgenden Neuerungen soll der Eintritt in die Private Krankenversicherung erleichtert werden:

    So kann ein Arbeitnehmer, wenn sein Einkommen über der aktuellen Versicherungspflichtgrenze liegt, wieder früher in die PKV wechseln, d.h. er kann sich zum Januar des Folgejahres privat versichern.

    Die Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung steigen von 14,9 % auf 15,5 %. Gerade die Selbständigen sind hiervon betroffen. Auch die Zusatzprämie wird weiter steigen. Es ist damit zu rechnen, dass im nächsten Jahr alle Kassen einen Zusatzbeitrag erheben werden.

    Die Regierung behauptet, dass die Gesundheitsreform 2011 fair, stabil und vor allem transparent gestaltet werden soll. Es soll erreicht werden, dass unser Gesundheitssystem auf Dauer eine Perspektive hat. Weiterhin wird behauptet, dass der Sozialausgleich in der GKV

    • gerecht ist
    • von einem „Schätzerkreis“ für das Folgejahr prognostiziert wird,
    • durch Steuermittel finanziert wird
    • die Voraussetzungen für eine finanzielle Stabilität sowie einen funktionierenden Wettbewerb unter den Kassen schaffen soll.

    Die Rahmenbedingungen für die PKV werden also durch das GKV-Finanzierungsgesetz deutlich verbessert.

    Nur in der Privaten Krankenversicherung hat man eine Leistungsgarantie und muß keine Leistungskürzungen befürchten. Auch die Beitragssätze verdeutlichen: vom Höchstsatz in der GKV zum Beitrag in der PKV liegt hier oft eine Differenz von mehr als 200 €.

    Im Alter hat der Kunde einer PKV die Möglichkeit, sich mit dem Basistarif so zu versichern wie in der GKV – gesetzlichen Krankenversicherung. Das bedeutet, dass der Kunde alle angesammelten Rückstellungen auf den Tarif übertragen bekommt. Es handelt sich hierbei nicht selten von über 500 € monatlich.

  • Reform für Pflegepflichtversicherung

    Schon viele Koalitionen haben sich an der Gesundheitsreform die Zähne ausgebissen. doch wie heißt es so schön, was lange währt wird gut. Die jetzige Koalition hat nun ihr Konzept vorgelgt, darin werden die Beiträge im kommenden Jahr von 14,9 auf 15,5 Prozent ansteigen und die Krankenkassen können Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe erheben.

    Bei der gesetzlichen Pflegeversicherung sieht es nicht besser aus, hier droht eine Beitragsexplosion, dass ergab eine jüngst präsentierte Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (PKV).  Ob man von einer Beitragsexplosion sprechen kann sei dahingestellt, auf jeden Fall werden die Prämien für die Pflegepflichtversicherung in naher Zukunft steigen. Denn auch die Pflegeversicherung hat erhebliche finanzielle Probleme, die ohne eine radikale Reform nicht zu lösen sind. Eine private Pflegevorsorge wird also immer wichtiger. Man braucht sich nur einmal die demografische Entwicklung anschauen, die Lebenserwartung der Deutschen stieg auf ein Rekordhoch. Ein Festhalten an der jetzigen Umlagefinanzierung stürzt uns weiter in tiefrote Zahlen.

    Die jetzige Regierung hat sich nun in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, die gesetzliche Pflegeversicherung mit einer Kapitaldeckung zu ergänzen. Taten müssen jetzt nur folgen, bemerkte Dr. Gerd Benner, Pressesprecher der Debeka Lebensversicherung. Nun soll die Pflegeversicherung nicht völlig umstrukturiert werden, das ist nicht das Ziel. die Kapitaldeckung soll lediglich als zweite Säule neben das Umlageverfahren gestellt werden. Hier eröffnet sich für die Private Krankenversicherung ein vielversprechendes Geschäftsfeld. Thomas Michels, Vorstand der AXA Krankenversicherung, verweist auf die Erfahrung der PKV mit kapitalgedeckter Pflegevorsorge.

    Die Koalition hat noch nicht endgültig darüber entschieden, wie die Pflegevesicherung zukünftig ausgestaltet werden soll. Noch sind die Fronten verhärtet und zu einer durchgreifenden Reform im Pflegebereich kann man wohl erst im nächsten Jahr rechnen. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes summierten sich die Gesundheitsausgaben in Deutschland 2008 auf insgesamt 263,2 Milliarden Euro. Die Tendenz ist steigend.