Riesterrente mit Pflegerenten Option:
Zum 01.10.2010 hat die Concordia Versicherung die Riester Rente um einen Zusatzbaustein zum
Thema „Pflege“ erweitert: Versichert ist nun auch eine erhöhte Altersrente bei Pflegebedürftigkeit zum Rentenbeginn.

Das bedeutet in der Praxis:
Liegt bei Rentenbeginn Pflegebedürftigkeit vor, kann der Kunde eine deutlich erhöhte Altersrente beantragen!
Dabei gibt es bereits ab Pflegestufe I die volle Leistung.
Diese Leistungserweiterung kostet keinen Mehrbeitrag und wird für die Förder-Renten der Concordia Veresicherung und der oeco capital angeboten.

Basis-Rente mit Pflegeoption:
Die oeco capital bietet zudem seit 01.10.2010 auch die Basis-Rente (Rürup Renet) mit der oben
beschriebenen Pflegeoption. Somit ist diese Vorsorge auch für Selbständige eine interessante Zusatzabsicherung.

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Schon viele Koalitionen haben sich an der Gesundheitsreform die Zähne ausgebissen. doch wie heißt es so schön, was lange währt wird gut. Die jetzige Koalition hat nun ihr Konzept vorgelgt, darin werden die Beiträge im kommenden Jahr von 14,9 auf 15,5 Prozent ansteigen und die Krankenkassen können Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe erheben.

Bei der gesetzlichen Pflegeversicherung sieht es nicht besser aus, hier droht eine Beitragsexplosion, dass ergab eine jüngst präsentierte Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (PKV).  Ob man von einer Beitragsexplosion sprechen kann sei dahingestellt, auf jeden Fall werden die Prämien für die Pflegepflichtversicherung in naher Zukunft steigen. Denn auch die Pflegeversicherung hat erhebliche finanzielle Probleme, die ohne eine radikale Reform nicht zu lösen sind. Eine private Pflegevorsorge wird also immer wichtiger. Man braucht sich nur einmal die demografische Entwicklung anschauen, die Lebenserwartung der Deutschen stieg auf ein Rekordhoch. Ein Festhalten an der jetzigen Umlagefinanzierung stürzt uns weiter in tiefrote Zahlen.

Die jetzige Regierung hat sich nun in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, die gesetzliche Pflegeversicherung mit einer Kapitaldeckung zu ergänzen. Taten müssen jetzt nur folgen, bemerkte Dr. Gerd Benner, Pressesprecher der Debeka Lebensversicherung. Nun soll die Pflegeversicherung nicht völlig umstrukturiert werden, das ist nicht das Ziel. die Kapitaldeckung soll lediglich als zweite Säule neben das Umlageverfahren gestellt werden. Hier eröffnet sich für die Private Krankenversicherung ein vielversprechendes Geschäftsfeld. Thomas Michels, Vorstand der AXA Krankenversicherung, verweist auf die Erfahrung der PKV mit kapitalgedeckter Pflegevorsorge.

Die Koalition hat noch nicht endgültig darüber entschieden, wie die Pflegevesicherung zukünftig ausgestaltet werden soll. Noch sind die Fronten verhärtet und zu einer durchgreifenden Reform im Pflegebereich kann man wohl erst im nächsten Jahr rechnen. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes summierten sich die Gesundheitsausgaben in Deutschland 2008 auf insgesamt 263,2 Milliarden Euro. Die Tendenz ist steigend.

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Private Pflegevorsorge

Autor undine , 2010, Artikel in Kategorie Altersvorsorge No Comments

Wer ist für die Absicherung im Pflegefall in erster Linie verantwortlich? Der Staat – mit der gesetzlichen Pflegeversicherung, oder jeder selbst mit einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung.

Eigentlich sollte inzwischen jeder Bürger begriffen haben, dass es unbedingt nötig ist, sich privat um eine zu kümmern. die Tatsache, dass viele Bürger sich diese nicht leisten können, sorgt dafür, dass der Bürger sich mit dem Thema private Pflegevorsorge allein gelassen fühlt.

Nur 12 % der Bürger haben bisher privat für den Pflegefall vorgesorgt. Die Umfrage des Institutes für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2009 zeigt,

  1. wer weniger verdient (unter 2.000 Euro), immerhin 42, sagen Vorsorge ist Sache des Staates, nur 26 sehen die Notwendigkeit der privaten Vorsorge. Da sollte die Tatsache des sich „nicht leisten können“ eine wichtige Rolle spielen.
  2. Bei Verdiensten bis 3.000 Euro sagen nur 34 der Befragten, ist Sache des Staates, 42 sehen, wie wichtig die private Vorsorge ist.
  3. Ab 3.000 und mehr Euro Verdienst sind 55 der Meinung, es muß über die Grundversorgung hinaus eine private Absicherng sein. 21 sehen das anders.

Jedoch fühlen sich nur 10 % der gesetzlichen Pflegeversicherten ausreichend abgesichert.

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